Mittwoch, 22. April 2009

Jobwechsel

Manch einer wird sich noch an meinen Bericht Mitte Oktober erinnern, in dem ich über die neue Aufgabenverteilung berichtet habe und davon, dass ich jetzt in der Medizin arbeite. Nach ziemlich genau sechs Monaten war dann Anfang, Mitte April für mich klar: es geht nicht mehr. So habe ich dann meinen Job an Lina weitergegeben und mache jetzt mehr so Sachen, die gerade anfallen, Physiotherapie mit den Kleinen im Babyhaus und Fahrdienste.
Grund für meine Entscheidung war, dass ich diesen ungeheuren Druck loswerden wollte, dieses Gefühl 24 Stunden 7 Tage die Woche für die Kinder verantwortlich zu sein. Da ich nunmal auch diejenige bin, die an den Wochenenden die meiste Zeit hier zu Hause verbringt und Veronika, meine Partnerin, oft weg ist, habe ich mich an der Stelle dann auch oft allein gelassen und überfordert gefühlt. Klar, die Medizin ist super interessant, und die Arbeit mit den Kids macht mir auch Spaß aber trotzdem war ich mir sicher, dass es das beste sein würde, aufzuhören. Jetzt, ca. 2 ½ Wochen später kann ich auch bestätigen, dass es die einzig richtige Entscheidung war. Ich fühle mich befreit und gut und trotz dass es hier noch viele Notfälle, viel zu tun gibt, fühle ich mich nicht mehr so überarbeitet. Habe wieder Zeit für meinen Blog zu schreiben, E-Mails zu beantworten und über icq zu chatten. Alles Dinge zu denen ich mich nach den langen Arbeitstagen zuvor nicht mehr richtig aufraffen konnte.
Ich bin froh, dass ich jetzt auch einfach Zeit habe, die letzten drei Monate, die ich hier noch arbeite, zu genießen und dann alles in besserer Erinnerung behalten zu können.

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