Langsam aber sicher neigt sich meine Zeit hier dem Ende zu. Lächerliche sieben Arbeitstage gibt es noch zu meistern und dann ist schluss. Vor diesen werde ich aber noch zwei Wochen mit einer südafrikanischen Freundin zu ihrer Familie ins Eastern Cape fahren und richtiges afrikanisches Leben kennen lernen.
Vor einer Woche haben hier die Winterferien angefangen und bisher sind wir mit bestem Wetter gesegnet. Bei strahlendem Sonnenschein wird es hier noch richtig warm und auch unsere Wäsche trocknet locker innerhalt eines halben Tages. Mit dem Wetter bei deutschen Winterferien also gar nicht zu vergleichen. Der Renner ist deshalb auch das Radfahren. Jeden Tag kommen die Kinder schon früh zu unserer Wohnung und fragen, wann wir denn endlich wieder Radfahren machen. Dazu ist zu sagen, dass Baphumelele über eine Flotte von bestimmt 25 Fahrrädern verfügt, von denen aber eher wenige wirklich Fahrtüchtig sind. So geben wir jedesmal ca. 6 Fahrräder heraus, die sich die Kinder, unter unserer Aufsicht, teilen müssen. Ich habe mich vor allem darum gekümmert, die Kindern, die schon die Schule besuchen, aber noch nicht Radfahren können, beim lernen zu unterstützen. Bei einem Kind hat sich das auch schon sehr erfolgreich gezeigt. Schon nach zwei Tagen Übung konnte sie dann alleine anfahren und die ganze Strecke (ca. 100 meter) in einem Durchfahren. Nur mit dem Lenken und den Kurven klappt es noch nicht so gut.
Neben dem Fahrradfahren habe ich einigen Kindern das Freundschaftsbänderknüpfen beigebracht, was leider nur in Kleinstgruppen bei Intensivbetreuung wirklich Sinn macht, so dass leider noch nicht allzu viele Kinder davon profitiert haben.
Nebenher habe ich versucht, meine Physiokids nicht allzu sehr zu vernachlässigen, habe das erste mal ein Auto abgeschleppt (und es lief wirklich richtig gut!) und meinen ersten Pick Up mit vollem Anhänger gemacht.
Hier ein paar Fotos von der Ferienwoche, die ja Teil meiner letzten Tage in Baphumelele ist...
Samstag, 4. Juli 2009
etwas andere Winterferien in Südafrika
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